Neues Forschungsprojekt: SecProPort

Moderne See- und Binnenhäfen werden zunehmend durch IT-Systeme gesteuert. Der reibungslose Informationsaustausch zwischen den Hafenakteuren ist dabei von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Bereits kürzeste Systemausfälle können zu erheblichen finanziellen Schäden führen. Im neuen Projekt SecProPort, das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit ca. 2,8 Mio. Euro gefördert wird, entwickelt ein Konsortium aus Industrie und Forschung – darunter die Universität Bremen und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) – eine Sicherheitsarchitektur, die der Hafenlogistik einen umfassenden Schutz vor Cyberangriffen bieten soll. In diesem Projekt werden neben technischen Anforderungen und Lösungen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein sicheres, verteiltes Kommunikationssystem untersucht und dafür wird ein branchenspezifischer Sicherheitsstandard entwickelt. Industriepartner in dem Projekt sind Hapag Lloyd AG, BLG-Logistics, DuisPort AG, dbh-logistics AG und datenschutz cert.

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